Coaching der Wirtschaftsjunioren NRW bereitet Nachwuchstalente auf das Bundesfinale von „Jugend forscht“ vor
Im beeindruckenden Ambiente des Deutschen Bergbau-Museums Bochum wurde am 16. Mai greifbar, was die Zukunft unserer Wirtschaft prägt: Neugier, Innovationskraft und der Mut, neue Wege zu gehen. Beim Landescoaching der Wirtschaftsjunioren NRW trafen einige der besten Nachwuchsforschenden des Landes auf junge Unternehmerinnen und Führungskräfte – mit einem gemeinsamen Ziel: aus starken Ideen überzeugende Auftritte zu machen. Denn wer es bei „Jugend forscht“ bis auf Landesebene schafft, hat längst bewiesen, welches fachliche Können in ihm steckt. Spätestens auf dem Weg zum Bundesfinale wird jedoch deutlich: Entscheidend ist nicht nur, was erforscht wurde – sondern auch, wie es präsentiert wird.
Von der Idee zur überzeugenden Präsentation
Genau hier setzt das Coaching der Wirtschaftsjunioren NRW an. In intensiven Arbeitseinheiten unterstützen erfahrene Coaches die Jugendlichen dabei, ihre Projekte klar zu strukturieren, eine schlüssige Storyline zu entwickeln und mit sicherem Auftreten zu präsentieren. Im Fokus stehen dabei zentrale Fragen: Wie lässt sich ein komplexes Thema in wenigen Minuten verständlich erklären? Wie entsteht ein roter Faden? Und wie gelingt es, das Publikum – und die Jury – für die eigene Idee zu begeistern?
„Die Jugendlichen waren mit großer Leidenschaft dabei und sehr offen für Feedback. Es war beeindruckend zu sehen, wie schnell sie Anregungen aufgenommen und direkt umgesetzt haben.“ – Georgia Radtke, Jugend forscht Coach
Auch Jonas Vieting hebt hervor, wie viel Potenzial in den Projekten steckt: „Oft sprudelten die Forschungsergebnisse nur so aus den Jugendlichen heraus. Unsere Aufgabe war es, dieses Wissen so zu strukturieren, dass es in kurzer Zeit verständlich und überzeugend vermittelt werden kann.“
Innovative Ideen mit Praxisrelevanz
Die in Bochum vorgestellten Projekte zeigten eindrucksvoll die Bandbreite des Wettbewerbs: von technischen Entwicklungen über KI-Anwendungen bis hin zu naturwissenschaftlicher Grundlagenforschung. So unterschiedlich die Themen auch waren – sie eint ein gemeinsames Merkmal: den Anspruch, Probleme zu verstehen und Lösungen zu entwickeln, die auch für Wirtschaft und Gesellschaft relevant sind. Damit bewegen sich die jungen Forschenden bereits erstaunlich nah an den Fragestellungen, die Unternehmen heute beschäftigen.
Ergänzt wurde das Coaching durch einen Impulsvortrag zu wirkungsvoller Präsentation, bevor die Teilnehmenden ihre Projekte vorstellten und direktes Feedback erhielten. Neben der intensiven Arbeitsphase kam auch der Austausch untereinander nicht zu kurz – ein wichtiger Bestandteil, der den Blick über das eigene Projekt hinaus erweitert.
Erfolg auf Bundesebene
Wie wertvoll diese Vorbereitung ist, zeigte sich kurze Zeit später beim Bundesfinale von „Jugend forscht“. Besonders erfreulich aus Sicht von Nordrhein-Westfalen: Der 18-jährige Tim Kammel wurde mit dem Preis des Bundeskanzlers für die originellste Arbeit ausgezeichnet. In seinem Projekt analysierte er das Strömungsverhalten von Sand in Sanduhren und wies nach, dass selbst kleinste geometrische Veränderungen deutliche Auswirkungen auf die Messdauer haben können. Ergänzt wurde seine Arbeit durch eine eigene Computersimulation – ein eindrucksvolles Beispiel für wissenschaftliche Präzision und innovative Denkansätze.
Investition in die Zukunft der Wirtschaft
Für die Wirtschaftsjunioren NRW ist das Engagement beim Coaching weit mehr als eine punktuelle Unterstützung. Es ist eine Investition in die Zukunft: Die Teilnehmenden von heute sind die Fach- und Führungskräfte von morgen. Sie bringen genau die Fähigkeiten mit, die in einer sich wandelnden Wirtschaft gebraucht werden – analytisches Denken, Kreativität und die Bereitschaft, neue Lösungen zu entwickeln.
Das Coaching zeigt dabei eindrucksvoll, wie wertvoll die Verbindung von Wirtschaft und Nachwuchsförderung ist. Die Jugendlichen gewinnen Sicherheit und Orientierung, während die Wirtschaft frühzeitig Einblicke in die Ideen und Talente der nächsten Generation erhält.
Was bleibt, ist mehr als ein erfolgreich vorbereitetes Wettbewerbsformat. Es ist eine Erfahrung, gehört zu werden – und die Chance, mit den eigenen Ideen Wirkung zu entfalten.
Impressionen des Landescoachings 2026:
[Bildrechte: Lorenz Wieschemann (4FaceMedia)]





